Das Auto wird für immer mehr Deutsche das Fortbewegungsmittel der Wahl für den Urlaub. Doch welche KFZ-Versicherung ist die richtige für die Ferienfahrt?
Basisschutz: Haftpflicht reicht nicht immer
Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist Pflicht und deckt Schäden, die Sie anderen zufügen. Für Schäden am eigenen Fahrzeug – zum Beispiel durch einen Auffahrunfall oder Diebstahl im Ausland – brauchen Sie Teil- oder Vollkasko.
Was deckt die Teilkasko?
Teilkasko greift bei: Diebstahl, Brandschäden, Glasbruch, Sturm, Hagel, Überschwemmung und Wildunfällen. Ausreichend für viele Urlauber, die ihr Fahrzeug im Ausland gut absichern möchten.
Was leistet die Vollkasko zusätzlich?
Vollkasko übernimmt auch selbst verursachte Schäden am eigenen Fahrzeug sowie Vandalismusschäden. Sinnvoll bei neueren oder teuren Fahrzeugen – und wenn man auf unbekannten Straßen im Ausland unterwegs ist.
Auslandsreise: Was ist besonders zu beachten?
Grüne Karte: In vielen Ländern – besonders in Osteuropa – ist die internationale Versicherungskarte Pflicht oder empfehlenswert. Kostenlos bei Ihrer Versicherung erhältlich.
Schutzbrief: Leistet bei Panne, Unfall oder Krankheit im Ausland: Pannenhilfe, Rücktransport des Fahrzeugs, Heimreisekosten. Sehr empfehlenswert für Auslandsreisen.
Auslandsschadenschutz: Schützt bei Unfällen mit ausländischen Fahrzeugen, deren Versicherung nur schwer erreichbar ist.
Fazit
Für den Sommerurlaub mit dem Auto empfiehlt sich mindestens eine Teilkasko-Versicherung plus Schutzbrief. Vollkasko lohnt sich bei neueren Fahrzeugen. Die grüne Karte immer mitnehmen.