Kraftstoffe

VW legt einen Gang zu: Das Doppelkupplungsgetriebe DSG

VW hat mit dem DSG-Getriebe einen technologischen Vorsprung erarbeitet. Wie funktioniert es und was bringt es für den Spritverbrauch?

von Thomas Kiefer
VW legt einen Gang zu: Das Doppelkupplungsgetriebe DSG
Symbolbild

Mit der Entwicklung des Doppelkupplungsgetriebes (DSG) hat sich VW in Sachen Automatikschaltung einen deutlichen Vorsprung zur Konkurrenz herausgespielt. Das System arbeitet effektiver als alle bisherigen Automatikschaltgetriebe und schaltet ohne Zugkraftverlust und rasend schnell in den nächsten Gang.

Wie funktioniert das DSG?

Das DSG nutzt zwei separate Kupplungen für gerade und ungerade Gänge. Während der aktuelle Gang eingelegt ist, wird der nächste Gang bereits vorgewählt. Der Wechsel erfolgt dann in Millisekunden – schneller als jeder menschliche Schalter und ohne Zugkraftunterbrechung.

Vorteile für den Verbrauch

Durch den Wegfall der Zugkraftunterbrechung beim Gangwechsel läuft der Motor effizienter. Kombiniert mit der Möglichkeit, bei Bedarf früh hochzuschalten, spart das DSG im Vergleich zu manuellen Getrieben oder klassischen Automatiken Kraftstoff.

DSG heute

Das DSG ist heute in nahezu allen VW-Konzernfahrzeugen verfügbar und gilt als Benchmark für Doppelkupplungsgetriebe. Andere Hersteller haben ähnliche Systeme entwickelt (PDK bei Porsche, S-Tronic bei Audi).