E-Mobilität

Die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos: Wann lohnt sich der Umstieg?

Elektroautos versprechen geringere Wartungs- und Energiekosten. Doch nach wie vielen Jahren lohnt sich der Umstieg wirklich? Eine umfassende Kostenanalyse.

von Thomas Kiefer
Die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos: Wann lohnt sich der Umstieg?
Symbolbild

Elektroautos gewinnen zunehmend an Beliebtheit – nicht nur aus Umweltgründen, sondern auch wegen ihrer langfristigen Wirtschaftlichkeit. Dank geringerer Wartungs- und Energiekosten können E-Autos gegenüber Verbrennern deutliche finanzielle Vorteile bieten.

Geringere Wartungskosten

Ein entscheidender Vorteil von Elektroautos ist ihr wartungsarmer Aufbau. Kein Ölwechsel, keine Zündkerzen, kein Zahnriemen, keine Auspuffanlage. Durch Rekuperation werden zudem die Bremsen weniger beansprucht – viele E-Auto-Fahrer fahren jahrelang mit denselben Bremsbelägen.

Wartungskosten von E-Autos liegen oft bei der Hälfte vergleichbarer Verbrenner.

Niedrigere Energiekosten

Strom kostet im Vergleich zu Benzin oder Diesel deutlich weniger pro Kilometer. Bei einem Verbrauch von 18 kWh/100 km und 30 Cent/kWh entstehen Kosten von 5,40 €/100 km – ein Benziner mit 7 l/100 km bei 1,70 €/l kostet 11,90 €/100 km. Die Ersparnis beträgt rund 55 %.

Wann amortisiert sich der höhere Kaufpreis?

Bei einem Mehrpreis von 8.000–12.000 € und einer jährlichen Ersparnis von 1.500–2.500 € (Energie + Wartung) amortisiert sich ein E-Auto nach 4–6 Jahren.

Für Dienstwagenfahrer kann die Amortisation durch die 0,25-%-Regelung deutlich schneller eintreten.

Fazit

Nach etwa 5–6 Jahren hat sich der höhere Kaufpreis eines Elektroautos durch geringere Betriebskosten ausgeglichen. Wer Förderungen nutzt oder Solarstrom lädt, kann die Wirtschaftlichkeit weiter steigern.

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